datvia
Unternehmen · Konzeptpapier v1.0

Wir bauen die Arbeitsschicht
vor DATEV.

Datvia ist kein DATEV-Ersatz. Standardfälle laufen autonom, der Mensch bearbeitet nur Ausnahmen – messbar über Autonomy Rate und Human Minutes per 100 Transactions.

Keine Black BoxDATEV-nativePilotphase 2026
Wettbewerb & Differenzierung

Wo andere aufhören, beginnt die Buchungslogik

Reine OCR-Tools

Extrahieren Felder, entscheiden nichts

Semantisches Verständnis plus Regeln, Historie, Validierung und Risikologik

Rechnungsworkflow-Tools

Freigabe statt Buchungslogik

Kontierung, Steuerschlüssel, Kostenstelle und Splits mit Begründung

Belegsammler

Sammeln Dokumente aus Portalen

Universal Inbox als Startpunkt einer autonomen Verarbeitungskette

Generische KI-Assistenten

Chat ohne Fachverantwortung

Never silently guess: Hard Gates, Confidence-Kalibrierung, Audit Trail

DATEV-Eigenautomatik

Systemnah, aber Vorarbeit bleibt manuell

Intelligente Arbeitsschicht davor – DATEV bleibt führendes System

Accounting Memory & Lernsystem

Das System lernt aus Korrekturen – nicht aus Vermutungen

Jede Entscheidung entsteht aus Evidenz: Dokumentstelle, Stammdaten, Historie und Zahlungsdaten. Wird korrigiert, entsteht eine neue Proposal-Version und das Memory wird mandantenscoped aktualisiert.

  • Historische Kontierungen pro Lieferant und Mandant
  • Muster für Steuerschlüssel, Kostenstellen und Buchungstexte
  • Jede menschliche Korrektur aktualisiert das Memory (human.correction_saved)
  • Wiederkehrende Vorgänge werden als Fallklasse erkannt
  • Vendor Match Drift wird überwacht statt stillschweigend gelernt
  • Lernen ist mandantenscoped – kein Wissenstransfer über Tenants hinweg
Implementierungsplan

Zwölf Monate bis zur Produktisierung

Wochen 1–4

20–30 Interviews; 3 Pilotprozesse; DATEV-Partnerpfad

Wochen 5–8

Datenmodell, UX-Prototyp, Inbox, Dokumentpipeline, Audit

Monate 3–4

Extraktion, Vendor Memory, Kontierung, Confidence

Monate 5–6

DATEV-Pilotintegration, Validator, End-to-End Tests

Monate 7–9

Pilotkunden, KPI-Messung, Security Hardening

Monate 10–12

Produktisierung, Kanzlei-Features, Billing, Support

Zeitachse
  1. Wochen 1–4

    20–30 Interviews; 3 Pilotprozesse; DATEV-Partnerpfad

  2. Wochen 5–8

    Datenmodell, UX-Prototyp, Inbox, Dokumentpipeline, Audit

  3. Monate 3–4

    Extraktion, Vendor Memory, Kontierung, Confidence

  4. Monate 5–6

    DATEV-Pilotintegration, Validator, End-to-End Tests

  5. Monate 7–9

    Pilotkunden, KPI-Messung, Security Hardening

  6. Monate 10–12

    Produktisierung, Kanzlei-Features, Billing, Support

Effekt auf den Aufwand

Manuell heute

100 min / 100 Belege

Mit Vorsystemen

46 min / 100 Belege

Mit Datvia

12 min / 100 Belege

Startmannschaft

  • Product/Founder mit Prozessverständnis
  • Senior Backend/Platform
  • Full-Stack
  • AI/ML
  • Accounting Domain Expert / Steuerfachkraft
  • Security/Privacy/DATEV-Beratung (fractional)

Nächste Deliverables

  • PRD mit Epics, User Stories und Acceptance Criteria
  • Click-Dummy für Inbox, Review, Kanzlei-Dashboard und DATEV Sync
  • ER-Diagramm / Canonical Accounting Model
  • API-/Event-Spezifikation
  • AI Evaluation Set
  • DATEV Integration Spike
  • Security & Privacy Threat Model
  • Pilot-KPI-Definition
Risiken & Gegenmaßnahmen

Risiko wird eingeplant, nicht wegargumentiert

DATEV-Spezifik
Vertrauen Steuerberater
Datenqualität
AI-Halluzination
Change Management
Wettbewerbsdruck
Eintrittswahrscheinlichkeit →↑ Auswirkung

Fehlbuchungen

Rules, Confidence Gates, Risk Overrides, Review

Steuerliche Sonderfälle

Enger MVP, Tax Rules, Fachfreigaben

DATEV-Freigabe dauert

Partnerpfad sofort starten

Zu hohe Autonomie

Stufenmodell Shadow → Guarded Auto → Production

Datenschutz/GoBD

EU-Hosting, Löschkonzept, Verfahrensdokumentation prüfen

Modellkosten

Cost per Document messen, Fallbacks, Caching

Positionierung

Keine Black Box.

Keine stille Vermutung.

Nur belegbare Buchungen.

Datvia entscheidet nur innerhalb definierter Autonomiegrenzen – alles darüber landet mit Evidenz im Review, nicht im Buchungsstapel.

Quellen & Validierungsbedarf

Vor Produktivbetrieb fachlich zu validieren

Aktuelle API-Spezifikationen, Partnerbedingungen, Freigabeanforderungen, Datenflüsse, Authentifizierung und konkrete DATEV-Produkte werden anhand der offiziellen Dokumentation geprüft. Referenzprodukte dienen der Funktionsvalidierung – keine proprietären Funktionen werden kopiert.

Empfehlung

Zuerst einen End-to-End-Pfad so gut machen, dass eine reale Kanzlei 500–1.000 Eingangsrechnungen damit verarbeitet und die menschliche Bearbeitungszeit messbar drastisch sinkt.